Anmeldung  

   

 

Samstag, der 14.07.2018 (Berichteschreiber: Katharina und Paul-Jannik)

 

Heute, am letzten Wettfahrtag, begann alles eine halbe Stunde früher, als gewohnt. Um 10.30 Uhr trafen wir uns zum alltäglichen Briefing und danach zur morgendlichen Besprechung mit den Trainern. Es standen drei Läufe auf dem Programm, jedoch konnten die Mädchen auf Grund vom mangelnden Wind nicht wie geplant um 12.30 starten, sondern erst gegen 13 Uhr. Der erste Lauf war, im Vergleich zu den letzten Wettfahrttagen eher schwachwindig.

 

Der zweite Lauf wurde gestartet, jedoch zeigten sich schon beim Start erste Gewitterwolken zwischen den Bergen, sodass die Wettfahrtleitung im weiteren verlauf der Wettfahrt dazu gezwungen wurde, den Lauf abzubrechen und alle Segler zurück an Land zu schicken.

 

Um 17 Uhr trafen sich dann alle wieder auf der Bootswiese um zur Siegerehrung zu gehen. Im deutschen Team hatten wir einige Sehens- und nennenswerte Ergebnisse:

 

In der U17-Wertung ersegelten die deutschen zwei Medaillen. Sophie M. ersegelte sich die Silbermedaille bei den Mädchen und Bene wurde dritter bei den Jungs.

 

Auch in der Gesamtwertung gab es sehr gute Platzierungen:

 

Paul-Jannik wurde fünfter von 61 Jungen!

 

Nadja erkämpfte sich den 10. Platz und Sophie wurde 7.

 

In diesem Sinne ein riesiges Dankeschön an die beiden Trainer Harald und Tim, die uns so gut vorbereitet und betreut haben.

 

Insgesamt war es eine sehr schöne Meisterschaft am Gardasee!

 

 

 

Freitag, der 13.07.2018 (Berichteschreiber: Annalena & Lennart)

  

Freitag, der 13.: ein symbolträchtiges Datum für den vorletzten Regattatag. Der Morgen begann mit dem Briefing, same procedure as every day. Um 13:00 Uhr dann der erste Startschuss, fünf Minuten später der nächste. Nach diesem Schema ging es dann weiter bis 13:30 Uhr; nach 5 Startversuchen ging es dann auf den Parcours; für die Jungs heute auf den Outerloop. Der Wind wehte mit 17 Knoten, im Verlauf des Rennens nahm dieser dann auf knapp unter zehn Knoten ab.

 

Wie es das Datum so wollte, fuhren sich viele des Team GER schlechte Ergebnisse ein. Dennoch konnten auch einige ihre Gesamtplatzierung mit einem guten Einzelergebnis verbessern. Mit nur einem, da kurz nach dem Rennen Regen einsetzte und getreu der Bauernregel: Kommt der Wind vor dem Regen, kannst du dich schlafen legen, die Ora dann passé war. Ab ging es in den Hafen, anschließend im Circolo Vela wieder Pastaparty.

 

Kulinarisch geht es weiter: um 19:30 Uhr trifft sich das gesamte Team Deutschland im Al Porto um noch einmal bei einem guten Essen zusammenzukommen und den Abend zu genießen.

 

 

 

Annalena (GER 103) & Lennart (GER 1677)

 

 

 

 

Donnerstag, der 12.07.2018 (Berichteschreiber: Sophie und HBB aka Moneyboy)

 

Wie an den Tagen zuvor, begann der Tag um 11 Uhr mit dem Coach-meeting und der anschließenden Besprechung mit den Trainern. Zu diesem Zeitpunkt war es noch sehr zugezogen und bewölkt und es hatte nicht den Anschein, dass die Ora sich heute durchsetzen würde. Pünktlich zum Start setzte sie sich widererwartend mit ungefähr 18kn durch.

 

Wie bereits am ersten Tag starteten die Mädchen zuerst. Die perfekten Oskarbedingungen verabschiedeten sich jedoch im Laufe des Rennens, allerdings konnten wir unsere guten Platzierungen beibehalten. Im 2.Rennen starteten wir mit deutlich weniger Wind, der aber im Verlauf des Rennens wieder zunahm.

 

Aufgrund des heutigen Sailors-dinner gab es keine Pasta-Party, weshalb wir uns mittags selbst verpflegen mussten.

 

Sonnige Wettervorhersagen, lassen uns zuversichtlich auf eine konstante und kräftige Ora für die letzten zwei Regattatage blicken. Aktuell ist die Zwischenbilanz unseres deutschen Teams sehr positiv und wir freuen uns auf die nächsten Tage.

  

Sophie (GER 1685) & Bene (GER 1739)

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, der 11.07.2018 (Berichteschreiber: Ella und Lukas)

 

Wie gestern begann der Mittwoch mit dem Coach Meeting um elf Uhr und einer anschließenden Besprechung (und an alle Eltern: nein, das Frühstücken und Zähneputzen haben wir nicht vergessen).

 

Dann ging es nach einem schnellen Mittagessen – für die meisten in Form von Nudeln – um 12 Uhr bei mittelmäßigem Wind nach draußen. Für die Jungs zuerst, weil die, im Gegensatz zu gestern, als Erste starteten. Nach einer kurzen Startverschiebung und langsam aber stetig zunehmendem Wind ging es dann los. Minimale Erleichterung bei den Mädchen, als die Jungs es nach dem dritten Versuch endlich geschafft hatten, keinen Frühstart zu produzieren. Diese schafften es etwas eleganter nach einer erneuten Startverschiebung, passend zum Startschuss, bereits beim zweiten Versuch. Mit einem weiter zunehmenden, für manche unseres Teams zu stark zunehmenden Südwind konnten wir einen schönen Lauf segeln.

 

Die Ora frischte vor dem zweiten Lauf auf 6 Bft. auf und verursachte gemeinsam mit den immer höher werdenden Wellen die eine oder andere Kenterung, welche in der Summe Einigen zum Verhängnis wurde. Manche (Namen werden an dieser Stelle nicht genannt) gaben aufgrund dessen und der schwindenden Kräfte den Lauf auf.

 

Anschließend gab es wie am Tag zuvor Nudeln - diesmal mit Erbsen und Schinken – und Getränke für die hungrigen Segler. Nach einer kurzen Besprechung (Starts wurden besser, Trainer zufrieden) wurden wir in den Abend entlassen, der für die meisten mit einer entspannenden Dusche begann und übers Bericht schreiben zum Abendessen führte beziehungsweise gleich führen wird.

 

Ella (GER 1673) & Lukas (GER 1683)

 

 

 

Dienstag, der 10.07.2018 (Berichteschreiber: Nadja und Robert)

 

Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück einiger Segler. Im Anschluss daran folgte das Coach-Meeting, bei dem die wichtigsten Fragen der Segler und Trainer geklärt wurden und über die vorherrschenden Wetter-und Windbedingungen informiert wurde. Darauf folgte die Besprechung in den einzelnen Gruppen, um einen guten Start in den ersten Wettfahrttag zu haben.

 

Als wir auf dem Wasser angekommen waren, hieß es für uns erstmal 20min auf den ersten Start zu warten. Da am Vormittag der Himmel sehr bewölkt war, herrschte ein sehr untypischer und nicht konstanter Südwind. Die Mädchen starteten zuerst bei einem Wind von um die 8kn.  Während die Mädchen noch gut zur Luvtonne kreuzen konnten, hatten die Jungs schon bei der Startkreuz mit dem wenigen Wind zu kämpfen.

 

Nach einer kurzen Pause nach der 1. Wettfahrt, ging das 2. Rennen bei deutlich mehr Wind los. Wieder einmal hatten die Mädchen bessere Bedingungen als die Jungs, die unter anderem mit Halbwind zur Tonne 1 segeln mussten. Nach einigen Kringeln, komischen Drehern und teils durchwachsenden Ergebnissen, endete der 1. Regattatag sehr unterschiedlich für das deutsche Team.

 

Angekommen im vollen Hafen gab es bei den Jungs mal wieder Komplikationen. Vereinzelte Crashs und Karambolagen mit schreienden Italienern im Hintergrund führte zu einem stressigen Abschluss eines Segeltages der anderen Art.

 

Anschließend wurde der Regattatag mit den Trainern noch besprochen und endete mit einer gemeinsamen Pasta-Party.

 

 

 

Robert (GER 1745) & Nadja (GER 1754)

 

 

Montag; der 09.07.2018 (Berichtschreiber: Maarten und Henrike)

 

Am Montag wurden unseren Boote fertiggemacht für die Meisterschaft – polieren und Endkontrolle. Um ca.12 Uhr ging es bei Tims Gruppe  mit den Einzelgesprächen weiter. Nach einer Pause ging es um 15 Uhr aufs Wasser für ungefähr eineinhalb Stunden, wo wir nochmal die Technik für Amwind mittels auf Pfadfinderstarts basierten Kreuzen trainiert haben. Danach ging es mit einem langen Vormwind in Richtung Hafen. Dabei konnten wir noch einmal an unserer Pumptechnik feilen. Um 17 Uhr wurde dann die Teamkleidung ausgeteilt, kurz danach haben wir mit dem gesamten deutschen Team Fotos am Strand gemacht, später dann auch nur mit uns Jugendlichen. Gegen 19 Uhr war dann die Nationenparade, Siegerehrung von den Masters und unsere Eröffnung. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an Susanne Sailer und Michael von Schleinitz. Ein emotionaler Höhepunkt für uns Deutsche war, dass Paul Depoorter unseren verstorbenen Masters Segler Jens Wohlers mit einer Medaille geehrt hat. Nach der Eröffnung gab es noch ein leckeres Buffet mit typischem italienischen Essen für alle Anwesenden.

 

Maarten GER 131

 


Der Tag begann mit einer zweiten Chance, die Boote zu vermessen. Glücklicherweise waren wir schon gestern fertig und kontrollierten nur noch die Messmarken am Masten, die bei einigen noch nicht ganz zu der Höhe der Segel passten. Zum Glück fiel uns dabei auf, dass bei Tilman die Schwertlippen fehlten. So konnten wir das Boot von Paul Depoorter noch retten lassen. Auch bei anderen gab es noch kleinere Bläsuren. In meinem Fall hing das Segel am seidenen Faden. Mit der Hilfe der Master und dem nicht versiegendem Vorrat von Harald konnte das Meiste schnell behoben werden. Nachdem die Master zu ihrem letzten Wettkampftag aufgebrochen sind, starteten wir auch für das leider letzte Training. Wir schauten vor allem noch einmal, den Trimm zu finden, der für jeden den bestmöglichen Speed auf diesem Revier ermöglicht. Als Vorbereitung für morgen segelten wir mit den französischen Europes zwei kleine "Wettfahrten". Die Spannung steigerte sich mit der Ausgabe der Teamkleidung. Für mich und einige andere aus der Gruppe, die das erste Mal dabei waren, wurde die Aufregung spätestens beim Einmarsch zur Eröffnung unerträglich. Wir liefen in den Nationalitäten geordnet und mit Flaggen in der Hand in einer Reihe über das Gelände und stellten uns am Ufer im Halbkreis auf. Dort verfolgten wir gespannt den  kurzen Ansprachen der Offiziellen. Die besondere Ehrung von Jens Wohlers in diesem Rahmen war für alle, nicht nur die deutsche Mannschaft, sehr emotional. Danach begann die Siegerehrung der Master in verschiedenen Altersklassen, Frauen & Männer getrennt. Natürlich freue ich mich über die guten Platzierungen der Master. Einige kenne ich schon seit meinen ersten Segeltagen. Sie borgten mir ihr Boot, gaben mir unzählige Tipps, halfen noch am Morgen bei der Reparatur oder dabei, dass ich überhaupt hier teilnehmen darf. Den Sieger, Søren Johnsen aus Dänemark, lernte ich am Anreisetag kennen, als wir unsere Boote nebeneinander aufbauten. Er begrüßte mich freundlich und wir halfen uns, die Boote von denTrailern zu heben. Er lud mich ein, mit ihm am nächsten Tag zu trainieren. Erst später erzählte mir Anne,  dass er der Weltmeister ist.

 

Henrike GER 3

 

 

 

Sonntag; der 08.07.2018 (Berichtschreiber: Elina und Paul)

 

Der Sonntag begann für das deutsche Team erst einmal mit der Anmeldung im Race Office, natürlich nicht ohne Probleme. Versicherungspapiere waren seit zwei Tagen abgelaufen, der „Erziehungsberechtigte“ war in dem Moment in dem er die Anmeldung unterschreiben sollte verschwunden und auch nicht so schnell wieder aufzufinden.

 

Nachdem dann doch alles geklärt war  ging es weiter zur Vermessung bei der man als erstes allerdings mindestens eine halbe Stunde warten musste bis die Messpapiere überprüft waren und man loslegen konnte. Die Vermessung selbst ging relativ schnell über die Bühne, bis auf eine vermisste Schwimmweste, und wir konnten kurz vor 12 Uhr bei 31 Grad Celsius in der prallen Sonne endlich unsere Boote wieder aufbauen.

 

Nach einer im Schatten verbrachten Mittagspause ging es um 15 Uhr bei schönstem Segelwetter, ordentlichen 4 Beaufort und Sonne, aufs Wasser. Es wurden Wettfahrten direkt im Regattagebiet gefahren um sich mit dem Kurs und seinen Tücken vertraut zu machen. Ein Highlight dieser Wettfahrten war die Kenterung von Tilman auf dem Vorwind dazu der Kommentar von ihm „Also ich war auf dem Vorwindkurs und wollte Viola gerade sagen wie sehr ich Vorwind hasse und in dem Moment bin ich nach hinten aus dem Boot gefallen, mit dem Kopf voran unter Wasser und hab dann erstmal kräftig Wasser eingeatmet also habe ich mir dann einen abgehustet während ich hinten am Spiegel hing“.

 

Die Trainingsgruppe von Tim legte heute den Fokus auf ihre Technik bei Manövern und trainierte auch auf dem Kurs. Außerdem haben sie sich intensiv mit der Startphase und der Taktik auf der Zielkreuz beschäftigt.

 

 

 

Elina GER 1596 & Paul GER 112

 

 

Samstag; der 07.07.2018 (Berichtschreiber:-Henry und Sophie G.)

 

So wie die letzten Tage sollte Haralds Gruppe um 10 Uhr segelfertig an der Slip und bekam ihren Spruch für den Tag. Um 10.15 Uhr waren wir dann alle auf dem Wasser und wir sind mit schönem Vorwind in Richtung Malcesine gefahren.

 

Nach ein paar Trainingswettfahrten sind wir weiter nach Malcesine gefahren. Nachdem wir mit unseren kleinen Wettfahrten fertig waren und auf Höhe Malcesine waren, warteten wir gespannt auf die Ora, die uns in den Hafen bringen sollte.

 

Es war eine schöne Vormittagseinheit mit Sonne und Wind, aber eins fehlte und das war die Ora.

 

Nach einer langen Wartezeit auf die Ora haben wir beschlossen mit einem lauen Vento zurückzufahren. Auf dem Weg zurück drehte der Wind, sodass wir Halbwind den See entlang segeln konnten.

 

Plötzlich kam Harald auf die Idee noch Halsenübungen zu machen, da die Ora kam. Nach ein paar Kenterungen wollte unser Trainer eine letzte Wettfahrt  fahren, bevor es in den Hafen geht.

 

Da wir erst um 14.45 Uhr in den Hafen kamen und um 15.00 Uhr die Boote abgedeckt hatten, beschloss Harald keine Nachmittagseinheit zu machen.

 

Tims Gruppe sollte schon 9.30 Uhr segelfertig sein. Nach einer dreistündigen Wassereinheit kamen sie geschwächt vom Wasser und haben sich mit einem Mittag vom Circolo Vela Arco gestärkt. Dann sind sie nochmals zu einer 3-stündigen Einheit rausgefahren.

 

 

 

Henry (GER 1063) und Sophie G. (GER 144)


 

 

 

 

 

Freitag, der 07.07.2018 (Berichtschreiber: Jan)


Wie gestern begann das Training für Haralds Gruppe um 10 Uhr, nur, dass wir heute direkt mit schönen Nordwind aufs Wasser gegangen sind.


Das Ziel war dasselbe wie auch schon die Tage zuvor, wir sollten schneller werden.


Daher sind wir wie die vorherigen Tage lange Kreuzen gefahren um den optimalen Trimm für uns zu finden.


Gegen um 12 sind wir dann Vorwind Richtung Malcesine gefahren und haben auf den Winddreher zum Mittag gewartet um mit dem frischen Südwind wieder Vorwind zum Hafen zu fahren, wo wir dann auch kurz vor 1 Uhr ankamen.


Nach dem Mittagessen sollte es 14:30 erneut aufs Wasser gehen, was ein annahendes Gewitter jedoch verhinderte. 


Später hat Harald sich noch Paul, Tillman, Lukas und Kati geschnappt und dafür gesorgt, dass alle Masters nach ihrer abgebrochenen Wettfahrt sicher an Land gekommen sind.


Tim und seine Gruppe haben zuerst ein paar Videoanalysen gemacht und sich dann ihre Fahrräder geschnappt um eine Fahrradtour zu machen. Auch ihre Pläne am Nachmittag noch einmal segeln zu gehen hat das Gewitter ein Strich durch die Rechnung gemacht.


In meinen Augen war es ein weiter schöner Tag am Gardasee.


 

Jan  (GER 1654)

 


 

 

 

Donnerstag, der 05.07.2018 (Berichtschreiber: Viola und Tilman)

 

Der Donnerstag begann um 5 Uhr morgens mit viel Wasser. Jedoch nicht wie beim Wassersport üblich von unten, sondern in riesigen Tropfen von oben. Nach kurzer Überlegung, wer sein Vordach nicht eingeklappt haben könnte – keiner -  also umgedreht und weitergeschlafen.

 

Wir trafen uns um 10 Uhr, da der Wind leider nicht so mitspielte wie wir das wollten stand Laufzettelkontrolle auf  dem Programm. Mit vereinten Kräften übersetzten wir danach die Ausschreibung und die Segelanweisung (die uns dank etwas Vitamin B schon vorlag) um sie anschließend ausführlich zu besprechen. Der Vormittag wurde abgerundet mit etwas Revier- und Dreherkunde.

 

Bei der Wahl des Mittagsgerichts lachte uns der schon am Vortag angebrochene 5 kg Sack Nudeln (Ein Dank geht raus an die IDJM 2018 Tombola) an. Also mischten wir einfach eine Fertigsoße unter, die sich jedoch leider nicht als so lecker herausstellte.

 

Alle Speicher wieder aufgefüllt (manche auch geleert), ging es um 13 Uhr aus Wasser. Ohne Wind trieben wir auf den See. Auf dem Weg dahin gab es für mich (Viola) eine Eincremaktion am Schlauchbootbeautysalon Harald und Sophie.

 

Der Kampf zwischen Vento und Ora (Der Grund für die Windstille) ging aber nicht mehr lange und die Ora siegte und setzte sich durch. Sehr zu unserer Freude.

 

Wir nutzten den Wind direkt für einen ersten Entchenstart (Alle Boot fahren hinter dem Motorboot her und auf Pfiff wird angezogen) und machten uns auf eine weite Kreuz Richtung Malcesine. Die folgende Trainingswettfahrt mussten wir dann frühzeitig beenden, da ein Fall gerissen war, was kurzerhand vor Ort geflickt wurde.

 

Ein weiterer Entchenstart folgte und wir setzten unsere Reise, gedrängt durch die Surf-EM, eine 18Footer-Regatta und die Suche nach Wind, nach Süden fort. Inzwischen hatten sich auch noch 5 Masterssegler zu uns gesellt und begleiteten uns.

 

An den Vordörfern Malcesine angekommen war es auch schon 16 Uhr, sodass wir beschlossen uns auf den langen Heimweg zu machen. Unterwegs trafen wir noch auf die Trainingsgruppe von Tim, die nach einer 2-stündigen Morgeneinheit und ausgiebigen Mittagspause, nun auch noch eine Nachmittagseinheit auf dem Wasser machte.

 

Gegen 17 Uhr erreichten wir den Heimathafen in Torbole. Nach erfolgreichem Ausslippen, zogen wir unsere Boote den gefühlt mehrere kilometerlangen Kiesweg zum Segelclub zurück. Dort angekommen, gab es noch einen kurzen Spruch von Harald und der Trainingstag war beendet.

 

Alles in allem ein erfolgreicher zweiter Trainingstag.

 

Viola (GER 128) und Tilman (GER 1702)

 

 

 

Mittwoch, der 04.07.2018 (Berichtschreiber: Jörg)

 

Mit dem heutigen Tag beginnt unser Tagebuch von der diesjährigen Jugendeuropa-meisterschaft am Gardasee. Wir werden in den nächsten zehn Tagen täglich von den Ereignissen, Aktivitäten und persönlichen Erlebnissen berichten. Wir ermöglichen damit allen daheimgebliebenen Seglern, Eltern und Freunden am Geschehen direkt teilzunehmen.

 

Insgesamt nehmen an der Jugendeuro elf Jungen und neun Mädchen aus bzw. für Deutschland teil. Leider musste Carolin aufgrund des tragischen Todes ihres Vaters in der Vorwoche kurzfristig absagen. Diese Nachricht hat uns alle sehr getroffen und wir deutschen Segler werden geschlossen mit Trauerflor in Gedenken an Jens Wohlers an den Start gehen. Unser Mitgefühl gilt Carolin, Elke und Svenja.

 

Heute Morgen um 10.00 Uhr gab es ein erstes Treffen der Segler, Trainer und Eltern. Als Trainer hat die Klassenvereinigung Harald Weichert und Tim Kirchhoff engagiert. Die beiden Trainer informierten die Segler über die anstehenden Trainingsschwerpunkte, die Gruppeneinteilung und die für die Meisterschaft angestrebten Ziele. Es gilt für jeden das für sich maximal Mögliche anzustreben. Die Jugendeuro ist für alle der absolute Saison-höhepunkt und da gilt es fit und gut eingestellt an den Start zu gehen. Die diesjährige DFB-WM-Elf nehmen wir uns da sicherlich nicht als Vorbild.

 

Im Rahmen der Begrüßung wurde dann auch über dieses Tagebuch informiert. Am Ende eines jeden Tages dürfen/müssen die aktiven Jugendlichen einen (Kurz-)Bericht verfassen. Per Auslosung wurden die Schreiber, jeweils ein Junge und Mädchen, auf die Tage zugeordnet. Wir sind alle sehr gespannt, wie kreativ, humorvoll oder tiefsinnig das dann wird. Vielleicht entdecken wir ja ganz neue Fähigkeiten bei unseren Seglern.

 

Nach einem ersten Materialcheck ging es dann heute um 13.00 Uhr auf das Wasser. Die äußeren Bedingungen waren ideal. Sonnenschein, 30 Grad Luft und 22 Grad Wassertemperatur und ein sich ständig steigernder Wind aus Süd, hier auch Ora genannt, ließen beide Trainingsgruppen über drei Stunden intensive Trainingseinheiten absolvieren. Bei 5 bis 6 Windstärken gab es dann auch schon die ersten Bekanntschaften mit den Fluten des Gardasees, aber das gehört dazu und übt ungemein.

 

Ach ja, neben den Jugendlichen haben die Masters auch ihre EM. Auch diese Segler haben heute schon fleißig trainiert. Die Masters segeln ihre Wettfahrten von Freitag bis einschließlich Montag. Jeweils zwei Läufe pro Tag sind geplant. Und ab nächsten Dienstag gilt es dann Daumen-Drücken für unsere Jugendsegler. Der Traum unserer Trainer wäre mindestens ein Podest-Platz, mal sehen ob wir da dran Schnuppern. Die Konkurrenz aus Skandinavien, Spanien, Frankreich und Belgien ist traditionell sehr stark.

 

So, das erst einmal zur Einstimmung. Morgen melden sich dann Viola und Tillman.

 

 

 

   

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